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Mit 44 konnte ich kaum noch gehen – wie mein Körper mich zu mir selbst geführt hat
10. April 2026

Mit 44 konnte ich kaum noch gehen – wie mein Körper mich zu mir selbst geführt hat

Es war ein ganz normaler Morgen. Ich wollte aufstehen, den Hund rauslassen, die Kinder fertig machen für die Schule. Doch mein Körper spielte nicht mehr mit. Wie mein Körper mich auf eine Reise zu mir selbst geführt hat – und wie ich nach zwei Jahren schmerzfrei wurde.

Mit 44 konnte ich kaum noch gehen – wie mein Körper mich zu mir selbst geführt hat

Es war ein ganz normaler Morgen. Ich wollte aufstehen, den Hund rauslassen, die Kinder fertig machen für die Schule. Doch mein Körper spielte nicht mehr mit. Jeder Schritt war ein Kampf. Die Rückenschmerzen hatten mich so fest im Griff, dass ich kaum noch richtig gehen konnte.

Ich war 44 Jahre alt – und ich dachte, das sei jetzt mein Leben.

Der Arzt und die Pillen

Natürlich ging ich zum Arzt. Was sonst? Er schaute sich meine Wirbelsäule an, nickte ernst und schrieb mir ein Rezept aus. Schmerzmittel. Entzündungshemmer. Das wird helfen, sagte er.

Ich stand mit dem Rezept in der Hand auf dem Parkplatz und wusste: Das ist nicht die Lösung. Nicht für mich. Ich wollte nicht einfach die Schmerzen betäuben. Ich wollte verstehen, warum mein Körper so schrie.

Denn tief in mir ahnte ich schon damals: Das hier hat nicht nur mit meiner Wirbelsäule zu tun.

Was der Körper wirklich sagt

Ich hatte Kinder, einen Hund, ein volles Leben. Von aussen sah alles gut aus. Aber innen? Da war eine Stimme, die ich schon seit Jahrzehnten kannte und die ich nie zum Schweigen bringen konnte: Du machst alles falsch. Du bist nicht gut genug. Wer bist du, dass du glaubst, du schaffst das?

Diese Stimme war nicht neu. Sie kam aus meiner Kindheit – aus Prägungen, die ich so tief verinnerlicht hatte, dass ich sie nicht mehr als Glaubenssätze erkannte. Ich hielt sie für die Wahrheit. Für mich.

Nicht an mich glauben. Zweifeln. Unsicherheit. Das waren meine ständigen Begleiter. Und mein Körper hatte irgendwann genug davon, diese Last zu tragen.

Die Reise zu mir selbst

Statt die Pillen zu nehmen, begann ich eine andere Reise. Eine nach innen.

Ich fing an, meine Prägungen aufzuarbeiten. Ich schaute hin, wohin ich jahrelang nicht hinschauen wollte. Ich lernte systemisches Coaching kennen, arbeitete mit Familienaufstellungen – und entdeckte dabei Muster, die sich durch Generationen zogen und die ich unbewusst weitergetragen hatte.

Und dann kam noch etwas Unerwartetes dazu: Bauchtanz.

Was zunächst wie ein Hobby klang, wurde zu einem tiefen Heilungsweg. Durch den Tanz lernte ich, meinen Körper wieder zu spüren. Nicht als Feind, der mir Schmerzen bereitet. Sondern als Freund, der mir etwas mitteilen will. Ich lernte, ihm zuzuhören.

Zwei Jahre später

Nach zwei Jahren intensiver innerer Arbeit war ich schmerzfrei. Nicht weil ich die Schmerzen weggeatmet oder weggedacht hätte. Sondern weil ich die Ursache angeschaut und aufgelöst hatte.

Bis heute bin ich schmerzfrei.

Und heute weiss ich: Mein Körper war nicht mein Feind. Er war mein weisester Lehrer. Er hat mir gezeigt, was ich innerlich noch nicht aufgelöst hatte – und er hat so lange gerufen, bis ich endlich zugehört habe.

Was ich heute anders mache

Ich lebe heute mit einer anderen Grundhaltung. Wenn mein Körper mir ein Signal gibt – eine Verspannung, Müdigkeit, ein Ziehen irgendwo – dann frage ich nicht mehr zuerst: Was kann ich dagegen nehmen? Ich frage: Was willst du mir sagen?

Das ist keine esoterische Spielerei. Das ist eine tiefe Form der Selbstachtsamkeit, die ich mir über Jahre erarbeitet habe.

Und es ist das, was ich heute meinen Klientinnen weitergebe: Dein Körper lügt nicht. Hör ihm zu.


Wenn du dich in dieser Geschichte wiedererkennst – wenn du spürst, dass hinter deinen körperlichen Beschwerden, deiner Erschöpfung oder deiner inneren Unruhe mehr steckt – dann lade ich dich ein, den nächsten Schritt zu wagen. Buche eine kostenlose Klarheitssession und wir schauen gemeinsam, was dein Körper dir sagen möchte.

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